Die Stimme von Lukas Batteau, halb Amerikaner und halb Niederländer aus Utrecht, passt nicht wirklich zu diesem stereotype Bild eines zartbesaiteten, warmduschenden Singer-Songwriter, wie er einem viel zu häufig über den Weg läuft.

Der Mann klingt vielmehr oft wie ein Rocksänger, der eine Ballade abliefert. Und er macht das ziemlich gut. So gut, das er mich über die ganze Albumlänge von “Wasteland” während einer längeren Autobahnfahrt gut unterhalten hat. Ruhig und melancholisch, empfindsam und meistens leise, kann ich die mit einer Menge Emotionen vorgetragenen Songs (Anspieltipps: Enchanted, Cannonball, Wasteland) gut leiden. Sicher, Neuland wird auf dem Album nicht wirklich betreten, das macht aber absolut nichts.

“Wasteland ist nach zwei bisher erschienenden EP’s das Debütalbum und wird via Popup Records vertrieben.

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